Folgesteuerung

Eine Folgesteuerung beschreibt eine unsymmetrische Steuerung eines netzgeführten Stromrichters. Nach DIN 19 237 wird sie „prozessabhängige Ablaufsteuerung“ genannt. Stromrichter werden für die Umwandlung von Gleich- zu Wechselstrom benötigt. Bei der Folgesteuerung werden zwei Stromrichter in Reihe gelegt und nacheinander durchgeschaltet. Die Folgesteuerung reduziert die Steuerblindleistung. Der Blindleistungsbedarf wird durch die Nutzung der zwei Stromrichter halbiert. Die Blindleistung ist weitgehend unerwünscht, da sie zusätzliche Energie darstellt, die nichts zur tatsächlichen Leistung beiträgt. Somit ist die Folgesteuerung eine Methode des Energieeinsparens.