Falttore

Ein ‘irrer‘ Tor-Typ für alle Fälle:

Informationen über das Falttor. Von LiPPOLD

LiPPOLD brennt für das Thema ‚Tore‘ – und zwar so sehr, dass wir uns auch für Tor-Typen begeistern, die wir (fast) noch nicht im Programm haben: ‚Fast‘ heißt, dass wir Ihnen mit unserem Dreh- & Falttor STUTTGART eben doch zumindest einen Vertreter dieser ganz besonderen Spezies anbieten können – aber eher für den Einsatz im privaten Bereich.
Das Kern-Einsatzgebiet für Falttore ist jedoch die Industrie: Überall dort, wo es an Platz vor, hinter, seitlich oder über einem Tor fehlt, um dieses zu öffnen, klappt sich so ein Deckenfalt- oder Faltschiebetor „… in versteckte Raum-Ecken zusammen, die noch nie ein anderer Tor-Typ gesehen hat“…



Mit diesem (leicht abgeänderten) Zitat aus dem Vorspann zu der 60er-Jahre-Serie ENTERPRiSE sind wir denn auch gleich mitten im Thema. Stellen Sie sich vor, da soll ein Flugzeug-Hangar sicher verschlossen werden, der für Flügel-Spannweiten von bis zu 30 Metern ausgelegt ist – für ein Drehtor prinzipiell zwar machbar, aber doch indiskutabel unpraktisch: Denken Sie nur an den Platzverbrauch zum Aufklappen der beiden 15 Meter langen Drehtürflügel. Und auch ein Schiebetor bräuchte über 30 Meter ‚Auslauf‘ zur Seite, um hier seine Aufgabe zu erfüllen. Gut, es gibt auch Roll- und Sektionaltore, die sich für so einen Fall eignen. Aber für Einsatzbereiche wie Flugzeughallen, Bahn- und Busdepots, Logistikzentren, Feuerwehrhäuser, Autowerkstätten, oder als Große Durchfahrt zu einer ganz großen Messehalle hat sich das Falttor als besonders überzeugende Lösung durchgesetzt. Warum? Weil so ein Falttor sehr raumsparend und praktisch ist; aber vielleicht auch deswegen, weil es einfach verdammt gut aussieht.



Deckenfalttore und Faltschiebetore

Ein naher Verwandter des Falttores ist das Sektionaltor. In geschlossenem Zustand sieht es mit seinen breiten, oft zwischen Decke und Boden übereinanderliegenden Sektionen wie ein Ddeckenfalttor aus – beim Öffnen bzw. Hochfahren des Tores bleiben diese Sektionen jedoch zunächst als ‚aufgestelle‘ Fläche in einer Ebene; und knicken erst in oberster Torhöhe unter die Innendecke ab, um dort bis zum Schließen nun als horizontal unter der Decke liegendes Tor zu lagern.
Bei einem Falttor, und hier sprechen wir zunächst von einem Deckenfalttor, knicken die Sektionen bereits während des Hochfahrens ziehharmonika-artig zusammen; um dann als eine Art kompaktes ‚Sektionenpaket‘ schmal und platzsparend unter der Innendecke direkt hinter dem querenden Torbalken zu lagern.



Das Faltschiebetor übersetzt dieses Prinzip 1:1 in eine Öffnungs- und Schließprozedur von aufrecht stehend montierten Sektionen: Beim Auffahren des Tores bildet sich die Ziehharmonika also in der ‚klassischen‘ Richtung dieses Instrumentes aus, um sich in der linken und/oder rechten Zarge der Toröffnung zu einem Segment-‚Paket‘ zusammenzuziehen.



Vorteil des Faltschiebetores: Die tür-artig stehend angeordneten Sektionen lassen problemlos Gehflügel- und Schlupftüren zu, die in die Sektionen eingelassen sind und durch die Personen ein- und austreten können, ohne gleich die ganze Torfläche auffahren zu müssen.



Das Tor der unglaublichen Möglichkeiten

Und nun zu den Sektionen selbst, aus denen sich so ein Falttor zusammensetzt. Der große Vorteil dieser Bauweise ist: Im Gegensatz beispielsweise zum Rolltor bietet der sektionale Aufbau einer Falttür nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Sie wollen eine große, vollflächig transparente Gebäudefront als Tor realisieren? Kein Problem! Sie wollen diese (Kunst)Glasfront zusätzlich auch noch thermoisolierend und also heizkostensparend ausgelegt haben, oder Sie wünschen besonders massive Tor- bzw. Sektions-Füllungen? Suchen Sie sich’s aus: Ein Falttor öffnet Ihnen einfach alle Möglichkeiten!



Antriebsarten: Nicht kleckern, klotzen!

Da wir beim Thema ‚Falttor‘ vornehmlich im industriellen Maßstab denken, ist die schnelle Öffnung ganzer Gebäudeflächen eigentlich keine Option, sondern ein absolutes MUSS: Das Auffahren ggf. einer ganzen Abfolge von Falttoren sollte nicht in zeitraubender Handarbeit, sondern auf Knopfdruck geschehen. Dem hohen Verkehrsdurchsatz (Tor auf, Tor zu, Tor auf, Tor zu, Tor…) werden daher verschiedenste Antriebssysteme gerecht, die auf Ihre individuellen, betrieblichen Anforderungen maßgeschneidert sind: Von ‚rasend schnell‘ für die Feuerwehrhalle oder das quirlige Gabelstapler-Ballett des Logistik-Lagers bis hin zum gemächlich-meditativen Auffahren des Großen Tores der gigantischen Messehalle. Antriebssysteme gibt’s viele. Und darunter auch genau das richtige für Sie.



Geht’s nicht auch ‘ne Nummer kleiner? Ja. Mit dem LiPPOLD-Dreh- und Falttor STUTTGART

Hat Sie dieser ‚irre‘ Tor-Typ nun genauso begeistert wie uns? Dann sollten Sie sich über Ihr eigenes, höchstpersönliches Falttor Gedanken machen – nur fehlt es Ihnen zurzeit vielleicht noch an der, zur großen Falttor-Front passenden Industrie-Anlage… schade eigentlich. Obwohl: Wie eingangs erwähnt versteht sich LiPPOLD heute (Stand 2019) noch nicht als Big Player im Segment der Falttore. Aber wie eingangs ebenfalls erwähnt, lassen wir das selbstverständlich nicht auf uns sitzen: Unser Dreh- & Falttor STUTTGART ist klein & fein – und damit ideal für den Einsatz auf Privatgelände.

Horizontal angeordnete, breite Schienen addieren sich bei dem Falttor STUTTGART zu Blenden, die Ihr Grundstück vor neugierigen Blicken schützen. Dazwischen liegen Sichtschlitze, die die massive Schutz-Optik des Falttores STUTTGART angenehm auflockern. Und dann kommt der Große Auftritt: Ob von Hand oder von elektrischer Zauberhand: STUTTGART klappt seine/n Flügel nicht nur horizontal auf, sondern, wie es sich für ein echtes Falttor gehört, dabei auch ein – und zwar präzise auf die Hälfte seiner vollen Flügel-Länge. Dadurch sind die Öffnungs-Bögen, die Sie für STUTTGARTs Torflügel freihalten müssen, im voll geöffneten Zustand nur halb so groß wie bei klassischen, nicht-faltbaren Drehtor-Modellen: Ein entscheidender Vorteil, wenn Sie keinen kostbaren Quadratmeter Ihres Grundstückes verschwenden wollen.

Jetzt wissen Sie (fast) alles über Falttore… fehlt da nicht noch was?

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